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Starmine, Hoster für Minecraft-Server

So erstellst du einen Minecraft-Server

Von der Entscheidung bis zum ersten verbundenen Spieler. Fünf Schritte, der Reihe nach, mit dem, was du dir von jedem merken solltest. Du zögerst noch wegen eines Angebots für 0 €? Dann lies zuerst, was ein kostenloser Minecraft-Server wirklich kostet.

Selbst hosten oder zum Hoster?

Einen Minecraft-Server zu Hause aufzusetzen bedeutet, einen Port am Router zu öffnen, die eigene IP-Adresse offenzulegen, einen Rechner rund um die Uhr laufen zu lassen und jeden Angriff selbst abzufangen. Der Upload einer heimischen Internetleitung ist schnell am Limit, sobald mehrere Spieler gleichzeitig Chunks laden.

Ein Minecraft-Hoster nimmt dir all das ab: eine Maschine, die rund um die Uhr läuft, eine eigene Adresse ohne Port zum Merken, vorgelagerte Anti-DDoS-Filterung, automatische Backups. Sobald mehr als zwei oder drei Stammspieler dabei sind, ist das die Standardwahl.

  1. Die Maschine dimensionieren

    RAM ist der erste Parameter. Rechne mit 2 bis 3 GB für Vanilla mit zehn Spielern, 3 bis 4 GB mit Paper und ein paar Plugins, 6 GB und mehr, sobald ein Modpack ins Spiel kommt.

    Der zweite Parameter, weniger sichtbar, aber entscheidend, ist die Taktfrequenz des Prozessors: Minecraft führt den Großteil seiner Spielschleife auf einem einzigen Thread aus. Wenige moderne, hochgetaktete Kerne bringen einem Minecraft-Server mehr als viele langsamere Kerne.

    WichtigIm Zweifel nimm den Tarif darunter: Das Upgrade kommt sofort und anteilig.

  2. Die Version wählen

    Vanilla für das Originalspiel. Paper oder Spigot für Plugins und mehr Leistung. Forge, NeoForge oder Fabric für Mods. Ein komplettes Modpack für ein schlüsselfertiges Erlebnis.

    Die Wahl triffst du bei der Bestellung und änderst sie später über das Panel, ohne deine Welt zu verlieren.

    WichtigEin Plugin braucht Bukkit, Spigot oder Paper; eine Mod braucht Forge, Fabric, NeoForge oder Quilt.

  3. Die Welt konfigurieren

    Über die Seite Konfiguration: Schwierigkeit, Spielmodus, Anzahl der Slots, Sichtweite, Weltgenerierung, Nether, Befehlsblöcke.

    Die Sichtweite ist die Einstellung, die am stärksten auf die Performance drückt: 8 bis 10 Chunks reichen fast immer, und niemand wird den Unterschied sehen.

    WichtigLass online-mode aktiviert: Dann prüft Mojang die Identität der Spieler.

  4. Den Zugang absichern

    Aktiviere die Whitelist, wenn der Server privat ist: Nur die gelisteten Nicknames kommen rein. Ernenne einen oder zwei Operatoren deines Vertrauens, mehr nicht. Installiere ein Plugin zum Zonenschutz, wenn der Server öffentlich ist.

    Plane einen nächtlichen Neustart und ein tägliches Backup ein.

    WichtigDiese zwei geplanten Aufgaben verhindern allein schon die meisten Zwischenfälle.

  5. Für Spieler öffnen

    Gib die Verbindungsadresse weiter, ohne Portnummer. Prüfe, ob die Version des Clients zu der des Servers passt. Bei einem gemoddeten Server übermittle die exakte Liste der Mods samt Version.

    Behalte die Konsole während der ersten Session im Blick.

    WichtigDort tauchen Plugin-Inkompatibilitäten auf, zeilengenau.

Dein Server in zwei Minuten

Alle Schritte oben laufen über eine einzige Oberfläche.